DALIKO
unSegen - Online, Verein raumgreifend, KIAM
http://www.galerie-daliko.com/unsegen-online-verein-raumgreifend-kiam.html

© 2020 DALIKO
Galerie

Seit 2012 zeigt die Galerie DALIKO in Krems ein facettenreiches Programm von namhaften zeitgenössichen KünstlerInnen. Der Erfolg und das große Interesse an Kunstprojekten lieferten den Anstoß, 2016 den Verein DALIKO - österreichische Galerie und Projektwerkstatt für zeitgenössische Kunst und internationalen künstlerischen Dialog zu gründen.

Der Verein lädt etablierte heimische und internationale KünstlerInnen ein, ihre Arbeiten in der Galerie auszustellen und vermittelt vor allem KünstlerInnen aus Niederösterreich Ausstellungsangebote in ausgewählten Ländern. Darüber hinaus initiiert und kuratiert der Verein länderübergreifende Projekte und führt Workshops, Seminare, Kurzfestivals und Symposien durch.

2019 übersiedelt der Verein in die neu konzipierten und renovierten Räumlichkeiten des alten FF-Hauses Egelsee. Im Mai 2019 ist die neue Venue für Ausstellungen sowie Kunst- und Kulturveranstaltungen eröffnet.

unSegen - Verein raumgreifend, KIAM

Die Ausstellung unSegen in der Galerie DALIKO präsentiert Zeichnungen und Objekte, die sich mit ambivalenten Phänomenen befassen. Erst das Zusammenwirken vieler Faktoren gibt den Ausschlag, ob (historische) Ereignisse, Dinge, aber auch Charaktereigenschaften als Übel, als Segen oder als eine oszillierende Mischung aus beidem wahrgenommen werden. Hierbei erweisen sich Einschätzungen oft als temporär, sind diese doch abhängig von den aktuellen Erkenntnissen der Wissenschaft sowie dem jeweiligen Informationsstand der Individuen, die sich ein Bild von etwas zu machen versuchen. Das Projekt knüpft an die Gemeinschaftsausstellung mitGift (KIAM Galerie Amstetten, 2019/20) an, in der Mitglieder der Vereine raumgreifend und KIAM das Spannungsfeld willkommener und unwillkommener Gaben ausloteten und ihre künstlerischen Positionen zu einander in Dialog setzten.

 

Evi Benesch

Miss Rabbit verkörpert das Übersinnlich-Sinnliche. Sie trägt das Ei des Columbus in ihrem Schoß, vordergründig zur Schau tragend, gekleidet in der Corsage der weiblichen Attribute.

Als Häsin erinnert „Miss Rabbit“ an das Covergirl als Sexsymbol, welches in verführerischer Pose die Männerblicke an sich zieht. Jedoch tief in ihr drinnen steckt das magische Ei der Wiedergeburt. Hier zeigt Frau – als Krönung der Schöpfung ihre weibliche Macht, gleich einer Domina ergeben dem Matriarchat der Mutter Erde.

www.evi-benesch.com

• Gebo­ren in Wien, Öster­reich, Europa • Abschluss­prü­fung in Kunst­ge­schichte • Kunst­stu­dien an Kunst­aka­de­mien in Öster­reich, Ungarn und der Slowa­kei • Private Kunst­stu­dien mit den Meis­tern Helmut Szlezak, Jan Fekete, Mario Schlein­zer, Johan­nes Fessl, Adri­ena Simo­tova und Awad Krayem • Mitbe­grün­de­rin der Kuns­ti­ni­tia­tive Sieve­ring in Wien. Seit 1996 Auss­tel­lun­gen in Wien, Linz, Salz­burg, Bratis­lava, Krems an der Donau und St. Pölten • Mitglied vom Verein Raumgreifend •

Miss Rabbit, Körperbemalung, 2019

Miss Rabbit, Objekt, 2019, Acrylpainting auf Kleiderpuppe, H 1,80 cm

 

Alexander Curtis

Geb. 1964, Canterbury, Großbritannien

Studium beim Edinburgh College of Art und an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien

Schreibt und macht Collagen und Skulpturen

Überarbeite Landkarte worauf diverse Assoziationen zu Schottland verarbeitet werden:, verborgene Schätze, gut bewährte Geheimnisse und auch die Kehrseiten unseren Handlungen

www.reloading-humanism.eu

Honi soit qui mal y pense, Kollage, 2015

Honi soit qui mal y pense, 2015, überzeichnete Collage mit Fotos und Acryl, 138.8 x 99.5 cm

 

  Anton Ehrenberger  

Geboren 1953 in Horn, Niederösterreich. Studium an der Universität für Angewandte Kunst, Wien (Meisterklasse Prof. Herbert Tasquil). Grafikstudien an der Internationalen Sommerakademie in Salzburg bei Rudolf Hradil und Werner Otte. Ehrenpreis der Stadt Salzburg. Langjährige Tätigkeit als Kunst-erzieher am Piaristengymnasium Krems und an der Mary Ward Schule Krems. Lehrbeauftragter an der Pädagogischen HochschuleKrems für das Lehramt in Bildnerischer Erziehung. Mitglied des St. Pöltner Künstlerbundes und der Kremser Gruppe „raumgreifend“.

„Den Arbeiten, die in der Auseinandersetzung mit der konkreten Natur entstanden sind, stehen jene freien Übersetzungen und Variationen gegenüber, die das Gesehene und Empfundene bis an die Grenze des Ungegenständlichen vorantreiben – seien es „Innere Landschaften“ oder Zustandsbilder, die im Spannungsfeld von Positivismus und Metaphysik sowie von Selbstreflexion und spontanem Kunstwollen angesiedelt sind.“ Dr. Wolfgang Hilger

Strahlend-Bleiern I, Objekt, 2020

STRAHLEND – BLEIERN, 2020, Objekt - Blei, ca. 30x30cm

Strahlend-Bleiern II, Objekt, 2020 Detail

STRAHLEND – BLEIERN, 2020, Objekt - Blei, ca. 30x30 cm

 

Astrid Hofstätter

Hofstätter entwickelt ihre Objekte aus Banalem, alltäglich Funktionalem, Vorgefundenem, aus Teilen des Alltagslebens. Durch lustvolles Spiel mit Formen und vielfältigen Materialien entstehen neue Sinnzusammenhänge. In ihrer eigenen Formensprache erzählen die Objekte von der Notwendigkeit des Funktionierens, des Überlebens und Versorgtseins, postulieren „Unendlichkeit“, stellen ein „Schutzgebet“ dar oder machen das Thema „Geist und Materie“ greifbar. Wie kleine Geschichten bieten sich Hofstätters Objekte dem Betrachter an – und erzählen von existentiellen menschlichen Bedürfnissen.

Bildende Künstlerin, Drehbuchautorin. 1967 in Innsbruck geboren, lebt in NÖ und Wien. Studium an der Akademie der bildenden Künste und der Hochschule für Film und Fernsehen Wien. Drehbuch und Regie zu mehreren Kurzfilmen. Zahlreiche Ausstellungen im In- und Ausland (Paris, Prag, Essen, Peking, Batumi). Vertreten in den Sammlungen: Artothek BMUK, Bank Austria, Landesmuseum NÖ. Vertreten von den Wiener Galerien: Galerie Wolfrum und Galerie Christine Ernst

Anpassung, Objekt, 2016

Anpassung, 2016, Mixed Media, 22x12x10 cm

Versorgt sein, Objekt, 2014

Überleben, 2014, Mixed Media, 46x14x14 cm

Materie und Geist, Objekt, 2018

Materie & Geist, 2018, Mixed Media, 33x12x12 cm

 

Christian Gmeiner

Geb. 1960 in Wien. Studium Kunstpädagogik (Bildnerische Erziehung und Werkerziehung) und Malerei und Grafik Diplomstudium an der Kunstuniversitäten Linz und Wien (Angewandte)

AUSWAHL Ausstellungen im In- und Ausland:

Kunsthalle Project Space Wien, Russland St. Petersburg, Moskau Wladiwostok,  Ungarn: Budapest Olof Palme ház, Budapest Kecskeméti Kulturális Központ, Kecskemét,  Slowenien, Polen, Deutschland: Kulturmodell Bräugasse, Passau (Einzelausstellung), Georgien, Iran: Artistic Creations Foundation Teheran, Belgien: EU Galerie Brüssel

Blau Gelbe Galerie (Katalog), NÖ, Dokumentationszentrum für moderne Kunst, St. Pölten (Katalog), Kunsthalle Wien, project space, Wien (Katalog), Palais Lichtenstein, „Auf schwankendem Boden“ (Publikation), Vbg., 10 Jahre Kunsthochschule Linz, (Publikationen), OÖ, Galerie Haemmerle, (Publikation), Vbg., Galerie der Kunstuniversitäten Moskau und St. Petersburg, Russland, Galerie Freihausgasse, Villach, Kärnten, Galerie Kontur (Katalog), Wien

Zahlreiche Preise, darunter: Olav Palme Museum, (3rd International Enamel Triennale, 1. Preis, (Katalog) Budapest, Ungarn

Internationales Symposion für Emailmalerei  in Kecskemét, 2019

Projekte:

Ständige Installation am Gelände des ehemaligen Kriegsgefangenenlagers

STALAG XVIIB, Krems-Gneixendorf, 2000, (Publikation)

Intervention zum Thema NS-Zeit, Waldviertelfestival, „Spurensuche“, 2001

Kulturlandschaftsforschung/ Wissenschaftsministerium, KLF, ÖKU,

Projekt: „Grüner Veltliner und grüner Tee“, 2001/03, (Publikation)

Umgestaltung einer Barockkapelle, Krems, Wandmalerei, Altarbild,

gestalterisches Konzept

Gedenkprojekt zum Todesmarsch ungarisch-jüdischer ZwangsarbeiterInnen

1944/45, „Mobiles Erinnern“ 2004-2009, Ungarn, Slowakei, Österreich, Israel

(Yad Vashem), (Publikation)

Videoinstallation „Verstanden – Missverstanden“, St. Pölten, 2004

Waldviertelfestival, „Intervention – Gedenkkultur, Baumpflanzungen für

LebensretterInnen von Juden und Jüdinnen, 1944-45“, 2006, (Publikation)

WochenKlausur, ev+a Limerick Biennial, Irland Biennial, Irland 2006; Alfred University,

School of Art & Design, New York 2010

 

Studie, China Tusche auf Leinwand, 2020

Unsegen und christlicher Segen! Wieviel Mitleid haben wir mit dem gequälten Christus….und am Kreuz?

Studie, Chinatusche auf Leinwand, 100 x 100 cm, 2020

 

Alfred Koch

Geb. 1957 in Wien. Studium der bildnerischen Erziehung u.a. bei Prof. G. Fellerer, intensive Auseinandersetzung mit Surrealismus, Informel, Tachismus und abstraktem Expressionismus. Wichtige Impulse für das eigene Werk in der Malklasse Hubert Scheibl (freie Malerei), entscheidende Weichenstellungen bei Christina Zurfluh (Konzept & Zufall; Malerei & erweiterter Raum), beide: internationale Sommerakademie Salzburg, sowie im Atelier Sophie Schaller (akademische freie Malerei), Nürnberg.

Monstranz 1, Blei, Leinwand, Acryl, 2012

Monstranz,  2012, Blei, Leinwand, Acryl, ca 10x20 cm 

 

Leopold Schoder

Geb. 1949 in Amstetten. Künstlerische Ausbildung bei Mag. Kapil Kaul (Aquarell ÖL)und Renate Moran Lithographie. Mitglied beim OÖ. Künstlerbund, sowie XYCRON Vereinigung der Xylographen Niederösterreich und KIAM Amstetten. Bundessprecher des Kulturvereins  der ÖBB im Bereich, Bildende Kunst. Delegierter bei den Ausstellungen der FISAIC. (Internationaler Kunstverband der Eisenbahner). Ausstellung im in-und Ausland.

Anerkennungspreise bei der Intern. FISAIC Kunstausstellung in Paris, Luzern, Stargad-Polen, 3.Preis für Lithographie bei der Intern. FISAIC Kunstausstellung in Wien. 3. Preis  für Radierung bei der Intern. FISAIC Kunstausstellung in Gent/Belgien.

www.kunstmaler-leoschoder.com

Ohne Worte, Litographie, 2016

Schau nicht weg, 2016, Lithographie, 40x50 cm 

 

Susanne Schober

Geboren 1960 in Wien und aufgewachsen in der Steiermark in Spital am Semmering. Lebt und arbeitet in Amstetten. Lehramtsstudium für Sport und Geographie und Wirtschaftskunde an der Universität Wien,

Studium an der Hochschule für angewandte Kunst in Wien in der Meisterklasse für Gestaltungslehre  bei Prof. Herbert Tasquil/Helga Philipp/Franziska Maderthaner von 1989 bis 1996. Postgraduate Studium am Institut für höhere Studien/IHS: Soziologie 1992 – 1994 mit Schwerpunkt Geschlechterdifferenz und Arbeitsmarkt/ Diverse Publikationen.  2001 Dissertation am Institut für Wirtschafts- und Sozialgeographie bei Dr. Eva Cyba /Frauen- und Geschlechterforschung. Ab 1987 Lehrtätigkeit in der AHS in Wien später an der HLW Haag und an der HLW Amstetten. Seit 1987 zahlreiche Einzel und Gemeinschaftsausstellungen. Fortbildung Druck bei Ciara Philipps und Ekaterina Shapiro-Obermair. Derzeit Obfrau und Gründungsmitglied der Kunstinitiative Amstetten. Mitglied bei Kunstverein Amstetten, Verein Raumgreifend Krems, Salzburger Kunstverein

Bande I  2017, Inszenierte Malerei/Mixed Media, 2x á140x210 / Objekt:Schnüre/Tonfigur

Bande II  2017, Inszenierte Malerei/Mixed Media, 2x á140x210 / Objekt:Schnüre/Tonfigur

 

Hedwig Finster

Geboren in Alberndorf OÖ. Neufurth, VHS Seminare bei Mag. Kapil Kaul und Renate Moran. Mitglied beim OÖ. Künstlerbund, sowie Kulturverein der ÖBB und KIAM Amstetten. Ausstellungen im In-und Ausland.           

3.Preis bei der FISAIC Kunstausstellung in Luzern 2012 und 2.Preis bei der FISAIC Kunstausstellung in Gent 2018

Grenzenlos, Litographie, 2016

Grenzenlos 2016, Lithographie, 40 x 50 cm   € 200,-

 

Robert Haider

1964 in Amstetten geboren. 1987-1993 Studium an der Hochschule für künstlerische und industrielle Gestaltung in Linz. Studienrichtung: Visuelle Mediengestaltung / Schwerpunkt: Werbe- und Medienillustration. 1993-2003 Selbständig als Werbe- und Medienillustrator für Zeitschriften und Werbeagenturen. Kunden: Wirtschaftswoche, Format, News, Wienerin, Wiener, Trend, Format, Wüstenrot-Zeitschrift, Vöslauer, PEZ, Mautner-Markhof, ÖBB, Hofer Natur-aktiv, Gaulhofer-Fenster, Merkur Markt,... 1996-2000 Lehrtätigkeit an der Bildungsanstalt für Kindergartenpädagogik Amstetten. Bildnerische Erziehung. Seit 2003 Lehrtätigkeit am BRG Waidhofen/Ybbs. Bildnerische Erziehung und Bildnerisches Gestalten. eit 2008 Intensive Auseinandersetzung mit dem Prozess des Zeichnens. 2010 – 2017 Leiter der Malakademie Amstetten.

Olivenbäume hautnah

Von der griechischen Mythologie (Athene siegte über Poseidon indem sie dem attischen Volk einen Olivenbaum schenkte) über das Judentum bis zum Christentum ist der Olivenbaum das Symbol für Leben und Frieden. Sein Öl steht für Frucht und Segen. Könige und Priester wurden mit Olivenöl gesalbt. Bis heute gilt der Olivenbaum als Lebenselexier.

Statement zu meiner Arbeitsweise

Ich möchte in meinen Bildern mehr als nur die Natur fotorealistischen abbilden. Ich lege meine Empfindungen gegenüber der Natur frei. Mein Sehen wird von meiner Begeisterung über das Wahrgenommene gelenkt. Diese Wahrnehmung führt meine Hand. Die Kohle erzeugt eine Spur, die wiederum von mir Gesehen wird. Bin ich von der erzeugten Spur begeistert fordert sie mich auf weiter zu zeichnen. So lange bis ich fühle - es passt.

Olivenbäume hautnah 2019, Kohle auf Papier, 50x70 cm, € 600,-